Antibiotikafreie Tierhaltung

Haben Sie es auch gelesen? Immer wieder erscheinen in der Presse Berichte über die Problematik von Antibiotika Resistenzen bei Menschen und Tieren. Alle Artikel enden mit dem Fazit, dass zu viel und zu schnell Antibiotika verabreicht werden.

24 Jahre Tierhaltung ohne Antibiotika und ohne Hormone

Seit August 2000 haben wir eine Antibiotika und Hormon freie Tierhaltung. Seit diesem Zeitpunkt begleiten wir unsere Tiere homöopathisch oder mit pflanzlichen Heilmitteln – mit Erfolg.

Sie bekommen bei uns Antibiotika freies Fleisch vom Hof: Nicht nur, dass Antibiotika in unserem Fleisch nicht nachgewiesen werden können, sondern aus konsequent antibiotikafreier Tierhaltung!

Robuste Gesundheit - antibiotikafreie Tierhaltung

Wir legen Wert auf eine ganzheitliche Betrachtung von dem, was die Schulmedizin unter Krankheit versteht. Unsere Erfahrung zeigt, dass unsere Kühe während einer Behandlung mit Homöopathie keine Schmerzen zeigen (ein Antibiotika unterbricht den Schmerz nicht, dafür müssen zusätzlich Schmerzmittel verabreicht werden) und allgemein eine robustere Gesundheit haben. Mit Homöopathie kann man mit einer Behandlung sofort beginnen. Wertvolle Zeit, die ungenutzt verstreicht bis der Tierarzt kommt, entfällt. Dank guter Beobachtung und einer griffbereiten homöopathischen Hausapotheke, kann dem Tier sofort geholfen und die Heilung eingeleitet werden.

Tierfreundlich und tierliebend

Wir sorgen für ein optimales Umfeld und gute Voraussetzungen, so dass sich unsere Tiere wohlfühlen:

  • optimales Stallklima: gute Luft, ausgeglichene Temperatur
  • Laufstall: jede Kuh sucht sich ihren Platz selber
  • uneingeschränkter Zugang ins Freie, auch im Winter
  • täglicher Weidegang von Frühling bis Herbst
  • Schwerpunkt bei der Züchtung: keine Hochleistungskühe, sondern gute Gesundheit vor allem der Klauen und Beine stehen im Vordergrund
  • möglichst keine Tierzukäufe – eigene Aufzucht von Rindern
  • Wiesen werden von altersdurchmischten Herden beweidet, dadurch sind keine Insektizide nötig (kein Wurmbefall)
  • mehrmals täglich persönliche Betreuung und Beobachtung der Tiere
  • Wertschätzung und Achtung vor dem Tier als Lebewesen

Durch dieses Wohlbefinden lässt sich Stress unter den Tieren vermeiden. Sie danken es mit einer robusten Gesundheit.

Krankheit - was ist das?

Krankheiten sind nichts anderes als ein Ventil des Körpers, sowohl bei Mensch als auch beim Tier. Wird dieses Ventil verschlossen, z. B. mit Antibiotika, richtet sich eine Krankheit nach innen und sucht sich ein anderes Ventil. Das, was wir als Krankheiten bezeichnen, sind Ungleichgewichte des Körpers, denen meist auch eine seelische Ursache zu Grunde liegen. Mit Homöopathie bringt man dieses Ungleichgewicht ins Lot. Man gibt dem Körper eine Information, mit der er die Selbstheilung einleiten kann.

Ähnliches mit Ähnlichem heilen, ist der Leitgedanke der Homöopathie. Unsere insgesamt über 22-jährige Erfahrung bei Mensch und Tier zeigt, dass dieses Prinzip funktioniert. Wir durften schon viele grössere und kleinere Wunder erleben.

Umdenken

Wir müssen wegkommen, von der Idee, ein Organismus, sei es ein Tier oder Mensch, er müsse Tag und Nacht, 365 Tage pro Jahr uneingeschränkt funktionieren. Unser Körper sendet uns ab und zu Signale, die unser Kopf nicht wahrhaben will. So muss er manchmal deutlich werden und zeigt es in Form einer Krankheit. Die Arbeitswelt verlangt uneingeschränktes funktionieren, wer krank ist, gilt als unsolidarisch, wenn er sich Zeit zur Heilung lässt oder wenige bis gar keine schulmedizinische Massnahmen trifft, um die Krankheit vermeintlich zu verhindern.

Homöopathie - eine alte Heilmethode

Wissenschaftlich lässt sich das homöopathische Wirkungsprinzip nicht beweisen. Die Heilmethode wurde vor über zweihundert Jahren von Samuel Hahnemann entdeckt und entwickelt. Leider werden die vielen Erfolge nicht wissenschaftlich erfasst – es scheint, als wären alles „Zufallsheilungen“. Schade. Einen wichtigen Grund sehe ich darin, dass Homöopathie günstig ist. Die Heilmittel sind erschwinglich, die Pharmafirmen verdienen daran nichts und Patienten könnten verloren gehen – vor allem Langzeitbehandelte.

Antibiotika: einmal in Umlauf gebracht...

In der Schweiz kommen keine Lebensmittel in den Verkauf, in denen sich noch Antibiotika nachweisen lassen. Trotzdem müssen sie, einmal in Umlauf gebracht, in der Natur wieder abgebaut werden. Sie wirken noch, auch wenn sie einen Körper bereits wieder verlassen haben – in der Gülle und im Mist, welches beides wieder auf das Feld kommt, auf dem unsere Nahrung wächst.

Besser ist, auf Antibiotika zu verzichten. Wir bieten seit über 23 Jahren konsequent antiobiotika- und hormonfrei produzierte Produkte an wie Milch, Fleisch und Obst.

 

Dies ist keine Anforderung der Bio Suisse-Knospe.